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Mathias Spahlinger |
éditions musicales européennes | ||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Mathias Spahlinger is born in 1944 at Francfort-sur-le-Main.
After piano and composition studies in Darmstadt under Konrad Lechner and Erhard Karkoschka, he taught at Musikhochschule of Stuttgartt, and then was responsible of music theory cursus at Musikhochschule of Karlsruhe.
In 1979, he awarded a stipendia of Fondation Heinrich Strobel. He is now composition professor at Musikhochschule of Fribourg.
He was commissioned by festivals Darmstadt, Musikbiennale Berlin, Donaueschingen, Weltmusiktage Stockholm, musica viva (München), Wittener Tage, and sdr, swr, hr german radios.
His music is currently performed in Europe by ensembles Recherche, Modern, Arditti Quartet, Neue Vocalssolisten Stuttgart as well as orchestras Sinfonieorchester des swf, Sinfonieorchester des Hessischer Rundfunks, Südfunkchor Stuttgart.
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[...] Mathias
Spahlinger schließlich, Architekt der Erneuerung, der Klarheit
und eines strahlenden Vorhofs. Im Schatten fremdartiger und
schöner Kolonnaden bietet sich der Raum dem Blick und dem
Gehör an.
Man darf sich bloß nicht umdrehen, dann würden wir zu
Salzsäulen erstarren. Das Tönende, das Lichte, das
Forte, um das Lebbare zu begrenzen. Ausreichend Raum, um
zu rennen, eine ausreichend große Wölbung, um zu schreien,
hier also ist eine neue Welt. Trotzdem darf man die Wand nicht
berühren, sonst läuft man Gefahr, die Krümmung zu
erleiden und zum Unerträglichen zurückzukehren. Man muss
die Perspektiven genießen, mit den Schatten spielen, sich vor
den Säulen ohne Kapitelle schützen, über deren Form
man nichts sagen kann, außer dass sie hoch aufragen...
Man muss die großen Treppen hinunterstürzen, deren
Flächen monumental sind. Eine Traumwelt, wo man ebenso fliegt
wie man geht, eine Welt, wo das Licht auch als Halbschatten dient, wo
sich der Gehörsinn ausdehnt, wo die Grenze der Sinne nur in der
Fähigkeit zum Glück liegt. [...]
Georges Kan
in Schöllhorn,
Hennig, Spahlinger - trois géographies de la composition
Traduction du français : Jean-Noël von
der Weid
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Auvidis Montaigne
apo
do (1982)
für streichquartett (Arditti Quartet)
Wergo 6513-2
128
erfüllte augenblicke - systematisch geordnet, variabel zu
spielen
(1975) für stimme, klarinette und violoncello (Linda Hirst, Uwe
Möckel, Lucas Fels) - Editions Breitkopf und
Härtel
in dem ganzen
ocean von empfindungen eine welle absondern, sie
anhalten
(1985) für chorgruppen und playback (Südfunkchor Stuttgart,
dir. Klaus-Martin Ziegler) - Editions Universal, Wien
inter-mezzo (1986) concertato non concertabile
tra pianoforte e orchestra (Robert Regös, Sinfonieorchester des
Hessischer Rundfunks, dir. Jürg Wyttenbach) - Editions
Peer-Music
AU 31819 (CD Weltmusiktage
Stockholm 1994)
passage/paysage (1989/90) für große
orchester (Sinfonieorchester des Schwedischen Rundfunks) - Editions
Breitkopf und Härtel
Accord 206222 (CD Documentation
Witten)
fünf
sätze für zwei klaviere (1969) (Angelika Nebel, Dietrich
Boekle) - Inédit
entlöschend (1974) für großes tamtam
(Christian Dierstein) - Inédit
vier
stücke (1974) für stimme, klarinette, violine,
violoncello und klavier (Linda Hirst, Ensemble Recherche) - Editions
Peer-Music
aussageverweigerung/gegendarstellung - zwei
kontra-kontexte für doppelquartett (1981) für ensemble (ensemble
Recherche) - Editions Peer-Music
adieu m'amour
hommage à guillaume dufay (1982/83) für violine und
violoncello (ensemble Recherche) - Editions Peer-Music
musíca
impura
(1983) für sopran, gitarre und schlagzeug (ensemble Recherche) -
Editions Peer-Music
presentimientos (1992/93) für streichtrio
(Trio Recherche) - Editions Universal, Wien
col legno 31875
und als
wir
(1993) für 54 streicher (Sinfonieorchester des swf, dir. Lhotar
Zagrosek) - Editions Universal, Wien